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            <title>1. LANDESMITGLIEDERVERSAMMLUNG GRÜNE JUGEND BRANDENBURG 2018: Anträge</title>
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                <title>1. LANDESMITGLIEDERVERSAMMLUNG GRÜNE JUGEND BRANDENBURG 2018: Anträge</title>
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                        <title>Leit1: FEMINISMUS FÜR ALLE - ALLE FÜR FEMINISMUS</title>
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                        <author>Vanessa Jordan-Heinrich, Ricarda Budke, Danilo Zoschnik, Pernilla Bandick</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Brandenburg ist eine feministische Jugendorganisation, die sich für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Akzeptanz aller Menschen einsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Feminismus bedeutet für uns nicht nur die Befreiung der Frau aus gesellschaftlich geschaffenen und historisch gefestigten Rollenbildern, sondern die Befreiung einer jeden Person aus der Zwangsjacke der Geschlechter und jeglichen damit verbundenen Zwängen, Erwartungen und Vorurteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>FEMINISMUS IST HUMANISTISCH</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dem Konzept der Intersektionalität folgend, kann echter Feminismus sich nur dann realisiert sehen, wenn auch alle anderen Diskriminierungsformen bekämpft werden: Niemand darf aufgrund des Geschlechts, Sexualität, Herkunft und/oder Hautfarbe, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen, körperlicher Einschränkungen, etc. benachteiligt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>FEMINISMUS IST LIBERAL</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichheit, Freiheit und Selbstbestimmung aller Individuen ist Ausdruck eines liberalen Feminismus der auf der Ablehnung jeglicher Hierarchien und Patriarchalismus beruht. Um dieses Ziel zu erreichen wird ein Wohlfahrtsstaat benötigt, der Gleichberechtigung aktiv durchsetzt und schließlich freie Entscheidungen ermöglicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>FEMINISMUS WILL MITEINBEZIEHEN NICHT AUSSCHLIESSEN</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Ziel ist es nicht, Frauen gegenüber Männern zu bevorteilen und diese gegeneinander auszuspielen sondern eine Gesellschaft zu schaffen, in der Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, gleiche Chancen haben. LGBTTIQ* Personen, die gegen ähnliche gesellschaftliche Ungerechtigkeiten kämpfen, wie wir es aus der Geschichte der Frauenbewegung kennen, sind in unserer feministischen Bewegung mit einbezogen. In diesem Sinne ist es für uns zentral nötig, Feminismus und den sensiblen Umgang mit Sex und Gender als Teil sozialer Kompetenz zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>FEMINISMUS BEDEUTET SOZIALEN FORTSCHRITT</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein gesamtgesellschaftlicher Veränderungsprozess</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>der nicht nur Erwerbsarbeit honoriert und fair bezahlt,sondern auch Pflege- und Heimarbeit wertschätzt,sowie Zugang für alle Menschen zu Arbeit ermöglicht- Wir wollen eine Berufswahl und Aufstiegsmöglichkeiten unabhängig vom Geschlecht stärken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>der die Teilhabe an Gesellschaft in Form von politischem Engagement oder Partizipation in verschiedensten, demokratischen Interessengruppen bewusst fördert und ideell sowie finanziell unterstützt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>der einen stetigen Dialog zwischen allen Menschen, losgelöst von jeglicher gesellschaftlicher Etikettierung ermöglicht und somit Akzeptanz und Toleranz schafft.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Zukunftsvision ist deshalb eine von Geschlechterkategorien und Hierarchien losgelöste POSTGENDERGESELLSCHAFT, die die absolute Freiheit aller garantiert, denn:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>WIR SIND NICHT FREI, SOLANGE ANDERE UNFREI SIND.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Ideelles und eigener Verband</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbst ein feministischer Verband wie die GRÜNE JUGEND Brandenburg ist immer noch Teil unserer Patriarchalen Gesellschaft. Daher wollen auch wir uns kritisch reflektieren und dauerhaft an uns arbeiten. Deswegen folgende Forderungen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die GRÜNE JUGEND Brandenburg tritt immer für Feminismus ein und betrachtet jegliche Themenbereiche auch von unserem feministischen Standpunkt, wie wir ihn zuvor skizziert haben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir werden vermehrt darauf achten, dass bei Veranstaltungen der GRÜNEN JUGEND Brandenburg Frauen* gleichberechtigt an Debatten teilhaben. Das betrifft sowohl Redezeit als auch Häufigkeit.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Um dies zu überprüfen, wollen wir regelmäßig mit Gender-Watches auf mindestens einer LMV im Jahr durchführen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Dadurch erkannte Missständen sollen durch angemessene Angebote, wie Methodenworkshops, entgegenwirkt werden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir sprechen gezielt junge Frauen* an fördern sie, wenn sie möchten, und diese je nach Kapazitäten durch ein eigenes Programm fördern. Ein Format dafür wären FIT* Treffen oder Seminare.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir ermutigen FIT*Personen den Schritt zu Bündnis 90/die Grünen zu wagen und sich in Gremien oder als deligierte wählen zu lassen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Unser feministische Ideologie soll sich in unserer Sprache wiederspiegeln, was sich unter anderem durch konsequentes Gendering in gesprochener und geschriebener Sprache zeigt.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Öffentlichkeit</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frauen* bräuchten in einer von patriachaischen losgelösten Gesellschaft keine Extraaufforderung sich in den politischen und öffentlichen Diskurs einzubringen. Doch heute erachten wir Folgendes noch für sinnvoll:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bei uns heißt es: Die Hälfte der Macht den Frauen*! Und das soll auch überall in der Politik so sein. Denn während der Landtag Brandenburgs immerhin noch gut 38% Frauen in den Reihen zu sitzen hat, sind im Bundestag gerade mal ca. 30% Frauen vertreten und in den kommunalen Parlamenten Brandenburgs ist nur ca ein Viertel weiblich. So gibt es hier auch immer noch Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen ohne eine einzige Frau. Das muss geändert werden! Daher unterstützt die GRÜNE JUGEND Brandenburg die Forderung der Bündnisgrünen Landtagsraktion nach einem Paritègesetz, der eine paritätische Besetzung der Landeslisten und Direktmandate vorsieht. Das reicht uns aber nicht! Parität muss auch in den kommunalen Parlamenten gegeben sein. Hierfür fordern wir eine entsprechende Erarbeitung einer Änderung der Kommunalverfassung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Aber auch das ist nicht genug! Damit Frauen* genauso an Politik teilhaben wie Männer*, müssen Frauen* und Mädchen* auch aktiv für Politik begeistert werden. Dafür braucht es Frauen*mentoringprogramme und andere Konzepte, die gezielt Frauen* für Politik begeistern und fit machen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Hälfte der Posten in allen öffentlichen Gremien sollen für Frauen* reserviert sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Bildung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wissen ist Macht! Und schafft Akzeptanz. Also:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Pädagog*innen, Lehrer*innen und Erzieher*innen sollten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>sexuelle- und geschlechtliche Vielfalt soll im Unterricht, speziell im Bereich der Biologie, sichtbarer werden und die Lehrende müssen dahingehend fortgebildet werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Außerdem sollen Vertrauenslehrer*innen und -dozent*innen durch Fortbildungsangebote für queere Themen und Alltagssexismus sensibilisiert werden. An jeder Einrichtung sollte es mindestens eine weibliche und eine männliche Ansprechperson geben.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bildungseinrichtungen, sowie die von Schulen genutzten Sporthallen, sollen zur Einrichtung von Unisextoiletten und -umkleiden aufgefordert werden und gegebenenfalls finanziell unterstützt werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Öffentliche Bibliotheken sollen ein größeres Repertoire an aktuelle Sach- und Fachbücher zu queeren Themen bereitstellen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Selbstbestimmung</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben vielen weiteren sehen wir insbesondere zwei Aspekte in der aktuellen Debatte um das Selbstbestimmungsrecht von Frauen* und Mädchen als Zentral an. Wir fordern:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Abschaffung des Paragraphen 219a. Frauen* müssen selbst entscheiden, ob sie abtreiben wollen - und dazu muss ihnen Informationsmaterial zur Verfügung gestellt werden!</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ein Verbot in Brandenburg von sexistischer Werbung, die Menschen als Sexualobjekte darstellt und stereotypische Rollenbilder. Die Werbung soll durch ein Expert*innengremium geprüft und ,falls nötig, verboten werden Zuvor sollen explizit kleinere Unternehmen in ländlichen Regionen auf dieses Verbot aufmerksam gemacht</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Antifeminismus hat abermals Konjunktur. Die politische Rechte versucht unter dem Deckmantel des “Schutzes” der Frau stetig, ihr sexistisches und christlich-fundamentales Frauenbild zu propagieren, zuletzt vor wenigen Wochen beim von einer AfD Politikerin initiierten “Marsch der Frauen” in Berlin - alles was hier gefördert wird, sind Hass - und Spaltungsrituale. Doch es sind nicht nur einzelne Aktionen, sondern Strukturen, die Frauen systematisch benachteiligen. Das verbildlicht auch ein Frauenanteil von 10,6 % der AfD - Bundestagsmitglieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die bekennende Rechte ist aber nur eine Zuspitzung, der insgesamt erschreckenden Zahlen der politischen Beteiligung von Frauen. So sind z.B. nur 30,7% aller Mitglieder des frisch gewählten Bundestages Frauen - Deutschland liegt damit weit hinter anderen europäischen Ländern wie Schweden, Spanien oder Frankreich. Unser Parlament kann so in keinster Weise die deutsche Gesellschaft wiederspiegeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die geringe Beteiligung und Präsenz von Frauen, sowie ihre bewusste Marginalisierung in der politischen Sphäre ist nur eine der gravierenden, offensichtlichen Auswirkungen eines seit Jahrtausenden bestehenden, konstant und beabsichtigt aufrechterhaltenen und den Kapitalismus tragenden Rollenbilds der Frau als das schwache Geschlecht, die Sich-Kümmernde/Pflegende, die Familie-zusammenhaltende, die Schön-sein-müssende. Sie werden vom derzeit bestehenden Wirtschaftssystem in (mindestens) Viererlei Hinsicht bewusst ausgebeutet, denn Frauen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>übernehmen den allergrößten Teil unbezahlten der Pflege- und Heimarbeit</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>arbeiten häufiger in unterbezahlten Jobs, die teilweise gezielt Menschlichkeit zu Zwecken des Profits ausnutzen (z.B. in der Pflege)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>dienen als Projektionsfläche in herabwürdigender und objektivierender Werbung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>tätigen in Europa etwa 72% aller Einkäufe und sind somit primäres Ziel der Konzerne.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In einer zuletzt veröffentlichten Studie des Bundesfamilienministeriums wird außerdem deutlich: die Ehe fördert die wirtschaftliche Abhängigkeit der Frau vom Mann. Von den verheirateten Frauen zwischen 30 und 50 Jahren verfügen 19% über keinerlei eigenes Einkommen, 63% verdienen weniger als 1000 Euro im Monat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber nicht nur wirtschaftliche Aspekte machen das eigene Zuhause einer Frau oft zum Ort der Diskriminierung. Unabhängig von Bildung, Einkommen, Alter oder Religion ist die Gefahr für Frauen, innerhalb einer Partnerschaft mit einem Mann sexuelle oder körperliche Gewalt zu erfahren extrem hoch. Jede vierte Frau in ihrem Leben durchschnittlich mindestens ein Mal Opfer des eigenen Partners. Damit ist die Chance, Gewalt in einer Beziehung zu erfahren sogar höher als jene, von einem Fremden verletzt zu werden. Das zeigt deutlich: Frauen finden nicht einmal in ihrem Zuhause einen diskriminierungsfreien Raum vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Auszubildende, Studierende oder Schüler*innen sehen wir noch immer ungleiche Behandlung basierend auf dem Geschlecht und Heteronormativität in unseren Bildungsstätten. Sei es der Sexualunterricht, in dem gleichgeschlechtlicher Sex als etwas Abnormes dargestellt wird und in einem Zuge mit Aids genannt wird, Kommiliton*innen die das weibliche Geschlecht als Schimpfwort benutzen oder das binäre Toilettensystem, dass genderqueere Personen vor eine unangenehme Einordnung stellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Karlsruher Beschluss zur dritten Option und die Ehe für Alle sind Fortschritte in Deutschland. Dennoch begegnen LSBTIQ* Personen in ihrem Alltag fortfahrend Diskriminierung und Ablehnung und die Zahl von homo- und transphoben Straftaten stieg 2017 sogar. Wir sollten größere Schritte nehmen um ein besseres Vorbild für andere Länder inner- und außerhalb der EU darstellen zu können. Dass homo- und transphobe Taten als Hasskriminalität verfolgt werden, ist in Polen nicht der Fall. Auch in anderen europäischen Ländern werden die Menschenrechte von LSBTIQ* Personen verletzt, nicht nur im Osten. So werden in Italien unnötige medizinische Eingriffe an intersexuellen Kleinkindern nicht verboten. Die Genitalverstümmelung, Zwangsverheiratungen, Menschenhandel, unfreiwillige Prostitution sowie bewusste Hürden bei Abtreibungen sind weitere, erschreckende Probleme die in Europa und auf der ganzen Welt tagtäglichen Menschen, aber insbesondere Frauen und Mädchen in ihrer Freiheit, Gesundheit und Selbstbestimmung einschränken. Wir sehen hier Deutschland in der Verantwortung die Lage der Menschen in anderer Länder und hier zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>All die genannten Punkte zwingen uns als Grüne Jugend Brandenburg dazu, täglich und eindringlich zu handeln und zum Handeln aufzufordern um der (all)täglichen, bewussten und unbewussten Diskriminierung entgegenzutreten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 17 Mar 2018 00:09:34 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Recht auf Bildung bedingt Recht auf psychische Gesundheit!</title>
                        <link>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Recht_auf_Bildung_bedingt_Recht_auf_psychische_Gesundheit-10413</link>
                        <author>Vanessa Jordan-Heinrich, Danilo Zoschnik, Pernilla Bandick</author>
                        <guid>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Recht_auf_Bildung_bedingt_Recht_auf_psychische_Gesundheit-10413</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“Schule ist scheiße!” denken sich viele Schüler*innen und meinen dabei nicht Bildung ,denn eigentlich sind wir für diese dankbar, sondern den Leistungsdruck und ein unfreundliches Schulklima, welches den Schulalltag zusätzlich erschwert. Und es ist wahr! Danach wird es an der Universität, Fachhochschule oder in der Ausbildung auch nicht besser.<br>
Die Ursachen sind oft tief in den gesellschaftlichen Verhältnissen verwurzelt, daher zweifelsohne schwierig anzugehen. Es muss aber unbedingter Anspruch sein auch grundsätzlich eine andere Mentalität des Lernens und des Zusammens zu vermitteln und im Rahmen des Möglichen eine spürbare Verbesserung der Rahmenbedingungen an Schulen, Fachhochschulen und Universitäten zu erreichen. Besonders wichtig ist es dabei jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen und Belastungen Hilfe anzubieten und sie zu unterstützten. Auslöser wie Stress sind dabei zu minimieren, sodass sie das Lernen möglichst nicht erschweren. Die praktikablen Instrumente dazu sind vielfältig und liegen auf unterschiedlichen Ebenen verteilt. Wir sehen folgende Forderungen als besonders wichtige Stellschrauben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>-Institutionelle Stärkung im Brandenburger Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und der Interessenvertretung derjenigen, die mit Themenbereichen der psychischen Gesundheit zu tun haben, vor allem auch um die folgenden Vorschläge besser koordinieren und implementieren zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>-Druck auf die Bundesregierung verstärken die Zwei-Klassen-Medizien abzubauen und perspektivisch aufzuheben und durch eine Bürger*innenversicherung und Bürger*innen-Pflegeversicherung zu ersetzen. Bis dies Umgesetzt ist, muss auf Landesebene wenigstens die Bevorteilung von Privatpatient*innen konsequent angegangen werden.<br><br>
- Verkürzung der Wartezeiten für therapeutische Behandlungen durch drastische Erhöhung der Ausbildungskapazitäten von Fachkräften bei anhaltender Qualität der Lehre und einer Ititiative für mehr sogenannte Kassensitze. Keine*r sollte über 2 Monate auf einen Therapietermin warten müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>-Ein freier, breiter und niedrigschwelliger Zugang zu Informationen in unterschiedlichen Lebensbereichen, die je nach Alter von Bedeutung sind. Solche Lebensbereiche können unter anderem Lernmethoden, Sexualität, Süchte und nicht zuletzt psychischen Erkrankungen betreffen. Das Ziel ist eine Sensibilisierung und die Schaffung eines akzeptierenden Problembewusstseins, sodass die Person selbst oder Personen in ihrem Umfeld frühzeitig erkennen, ob Hilfestellungen benötigt werden und dann adäquat und umgehend handeln können. Das kann etwa durch Berücksichtigung der genannten Themen im Schulunterricht und Unterrichtsmaterialen, bei außer- und innerschulische Veranstaltungen erfolgen. Außerdem sollen auch Ehrziehungsberechtigte von Schüler*innen dazu verpflichtet werden, Informationsveranstaltungen zu besuchen. Auch an den Unis und Fachhochschulen sollten Informationsveranstaltungen angeboten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die Forderung der Kultusministerkonferenz „Beratung in Schule und Hochschule“ von 1973 endlich umsetzten und die Anzahl der Schüler*innen pro Schulspycholog*in - von in Brandenburg aktuell 7489 - auf maximal 5000 reduzieren. Mit Blick in eine Zukunft mit bedürfnisgerechter Versorgung wollen wir uns an Dänemark orientieren, wo ein*e Schulpsycholog*in für 10 mal weniger Schüler*innen verantwortlich ist. Auch an Universitäten und Fachhochschulen bedarf es mehr pschychologisches Personal und an jeder akdemischen Bildungseinrichtung, wo die Lernenden unter besonderem Druck stehen, einem psychologischen Dienst, der Erstberatungen anbietet und eine vermittelnde Rolle einnehmen kann! Zusätzlich soll es mindestens 2, mit steigender Anzahl der Schüler*innen und Studenten auch mehr, Vertrauenslehrer*innen und –dozent*innen, wovon mindestens 50% FIT* Personen sein sollten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- die oben genannten und weitere relevante Akteur*innen wie Lehrkräfte, Teamer*innen und Trainer*innen, welche auch im frezeitlichen Kontext mit Schüler*innen und Studierende in Kontakt kommen, sollen einfachere Fotbildungsmöglichkeiten zum Umgang mit psychisch Erkrankten bekommen. Wenn mögliche, sollte dies schon stärker während des Studiums oder der Ausbildung stattfinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- besonders in ländlichen Regionen müssen mehr ambulante und stationäre Behandlungsmöglichkeiten geschaffen werden, sodass psychisch erkrankte Kinder in der Nähe ihrer Ehrziehungsberechtigten therapiert werden können und auch eine Kooperation mit der dortigen Schule oder Jugendhilfe stattfinden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Langfristig sollte ein Konzept des Lernens und Lebens entwickelt werden, das auf der Individualität aller Lernenden und ihren Interessen gründet und Raum für Entdecken, Entwickeln, Neugier lässt. Dazu gehören idealerweise auch demokratischere Schulstrukturen sowie Raum für Regenerierung. Dieses Konzept soll durch das Zusammenwirken von Pädagogik und Medizin sowie Projekte an Schulen fundiert werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jede*r von uns kennt eine psychisch erkrankte Person, ist oder war selbst davon betroffen. Das lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: 10–20 % aller Kinder und Jugendlichen weisen psychische Krankheitsbilder auf. Trotzdem werden psychische Erkrankungen in unserer Gesellschaft nicht ausreichend wahrgenommen und weniger ernst genommen als physische Erkrankungen oder Verletzungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit geht die Angst einher, stigmatisiert zu werden oder sich eine psychische Erkrankung einzugestehen.<br>
Es wird zu viel geschwiegen und Informationen zu Versorgungsangeboten sind im zu geringen Maße vorhanden. Erziehungsberechtigte und Pädagog*innen, die psychische Erkrankungen frühzeitig erkennen könnten und entsprechend handeln, sind oft nicht sensibilisiert oder überfordert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicht zu Letzt gibt es einen großen Mangel an Kassentherapeut*innen und generell Therapeut*innen in Deutschland, was sich mit einem vor Jahren beschlossenen Reglung zur Zulassungsbeschränkung begründen lässt. Deswegen müssen viele junge Menschen, vorallem Kassenpatient*innen, ein Jahr lang auf einen Termin warten, wobei selbst ein Monat auf einer Warteliste zu stehen, schon in manchen Fällen zu lang sein kann.<br>
Die angeführten und weitere Gründe führen dazu, dass nur circa ein Drittel der akut sowie chronisch psychisch erkrankten Kinder und Jugendliche in ärztlicher Behandlung sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufmerksamkeits-, Denk- und Antriebstörungen sowie negative Stimmung beeinflussen die schulische Entwicklung. So kann es zu bis zum Schulabbrüchen kommen. Das Schulklima hat dabei eine beträchtliche Bedeutung und muss so verändert werden, dass Leistungsdruck oder schlechte Verhältnisse zwischen SuS oder LuS psychische Erkrankungen nicht begünstigen, sondern dass sich psychisch Erkrankte so wohl und unterstützt fühlen, dass sie trotz psychischer Erkrankung ihr Recht auf Bildung wahrnehmen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schulen und Unis, FHs sollten sich für das Wohlergehen ihrer Schüler*innen und Studierender verantwortlich fühlen, denn dies ist der Ort, an dem sie viel Zeit verbringen und mit sozialen Herausforderungen, Leistungsdruck, Lernüberforderung und psychischer Belastung konfrontiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 1948 findet sich in der Erklärung der Menschenrechte das Recht auf Wohlfahrt, welches festlegt, dass jede*r ein Recht „auf einen Lebensstandard hat, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet”. Doch das wird im Hinblick auf die psychische Gesundheit noch nicht gewährleistet. Unsere Forderungen an die Brandenburger Gesundheitspolitik sollen diesem Recht einen Schritt näher kommen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 Mar 2018 22:15:13 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Beutelsbacher Dissens? Unabhängige Politische Bildung jetzt!</title>
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                        <author>Danilo Zoschnik</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieser Antrag soll auf Basis der Beschlusslage „Politische Bildung als Kernelement demokratischer Kultur stärken“, das Verständnis der GRÜNEN JUGEND Brandenburg von<strong> Politischer Bildung aus normativer Perspektive ausdifferenzieren. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Brandenburg fordert die öffentlichen Bildungsträger*innen Brandenburgs auf, in Kooperation mit dem Landesministerium für Bildung, Jugend und Sport eine gemeinsame Strategie zu entwickeln, um den <strong>Beutelsbacher Konsens, </strong>der in Deutschland die Leitlinien politischer Bildung vorgibt, unter Beteiligung aller dafür relevanten Akteur*innen <strong>vollumfänglich umzusetzen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu diesem Zweck muss insbesondere die<strong> Landeszentrale für Politische Bildung Brandenburg (lpb) gestärkt </strong>werden, die mit nur zehn Mitarbeiterinnen* zwar einen guten Job macht, allerdings mehr Personal und eine bessere Finanzierung benötigt, um der Mammutaufgabe einer hochdifferenzierten und breit verfügbaren politischen Bildungsarbeit für fast zweieinhalb Millionen Menschen gerecht zu werden. Als zentrales Organ, das für gute Politische Bildung lobbyiert, muss allerdings auch sie sich in selbstkritischer Art von alten Dogmen und einem politischen Mainstream emanzipieren, die der eigenen Zielstellung zuwiderlaufen. Darüber hinaus soll sie bei ihrer inhaltlichen Arbeit,nach Beispiel der Vorstöße der Bundeszentrale, ihre eigene Einbeziehung externer Aktuer*innen, wie etwa aktuell feministischer Kirchenvertreterinnen* oder kritischer Extremismusforscher, beibehalten und weiter ausbauen. Begrüßenswert sind für uns in jedem Fall auch Initiativen wie das Alternativ-Unterrichtsmaterial für Lehrkräfte, das <em>attac</em> anbietet um etwa kapitalismuskritischere Akzente bei der Behdandlung von Wirtschaftsthemen zu setzen. Selbiges gilt für die Partizipation durch junge Menschen, wie sie im Vorjahr modellhaft für einen Bundestagswahl-Blog ermöglicht worden ist. Es braucht diese modern-offene Material- und Referenzkultur, die natürlich auch mit der Bandbreite von Medien unserer Zeit verbunden sein muss, um einer neuen ambivalenten Sicht und Verdrossenheit gegenüber Politik zu begegnen, die anders als früher auch von den politischen Kräften selbst geschürt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nie zuvor waren die Anforderungen an <strong>demokratische Politische Bildung</strong> höher. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, dass sie auch in Brandenburg nicht nur vermeintliche Fakten vermittelt, sondern <strong>integrativer, diverser und konstruktiver wird</strong>. Sie muss sich an der Lebenswirklichkeit der Menschen orientieren und damit einhergehend ebenfalls mit alten Selbstverständlichkeiten brechen, <strong>die Systemfrage, also jene nach der politischen, wirtschaftlichen, globalen und digitalen Ordnung,stellen.</strong> Und das muss sich wiederfinden: in den Vorträgen der lpb, den Schulbüchern der Gesamtschulen, den Studiengängen angehender Lehrkräfte, den Podien wissenschaftlicher Institute – überall wo Menschen jeden Alters sich politisch interessieren oder einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Realisation dieses Anspruches fordert die GRÜNE JUGEND Brandenburg:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die nächste Landesregierung soll einen <strong>unabhängigen Politischen Bildungsbeirat</strong> einberufen, der transparent und unter Einbeziehung aller öffentlichen Bildungsträger*innen, sowie verschiedener zivilgesellschaftlicher Akteur*innen und Verbandsvertreter*innen in beratender Funktion die Politische Bildungsarbeit des Landes Brandenburg mitkoordiniert</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Das <strong>Curriculum</strong> für alle Schulformen muss in Brandenburg nach den Ansprüchen einer neuen aktivierenden und differenzierten Politischen Bildung, wie sie im letztjährigen Antrag beschrieben wird, <strong>überholt</strong> werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Auch wenn im schulischen Kontext selbstverständlich primär das Fach der Politischen Bildung am Beutelsbacher Konsens ausgerichtet sein muss, ist es unbedingt notwendig bei der Unterrichtsrealität von <strong>Interdisziplinarität und fächerübergreifenden Inhalten,</strong>auch beispielsweise für Geschichte und Geographie die selben Standards zur <strong>Verhinderung von Indoktrination </strong>anzulegen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Im <strong>Studium </strong>für die Politische Bildung auf Lehramt an der Universität Potsdam, soll es künftig ein vom Ministerium gefördertes obligatorisches <strong>Seminar</strong>, innerhalb der ersten beiden Fachsemester, geben, dass sich ganz dezidiert und mit den im Antrag vermittelten Ansprüchen, mit dem Beutelsbacher Konsens beschäftigt und die Studierenden für ihre verantwortungsvolle Aufgabe im späteren Beruf sensibilisiert.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Das Minsterium für Bildung, Jugend und Sport soll <strong>Schulungsangebote</strong> für Lehrkräfte, Aktive in Verbänden und Vereinen, interessierte Eltern etc. schaffen, mit denen die aktuell notwendigen Kompetenzen für die Vermittlung Politischer Bildung ausgebaut und aufgefrischt werden können.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als pluralistischer Verband mit konstruktiver Debattenkultur unterstützen wir ausdrücklich die formulierten Inhalte des sogenannten. „Beutelsbacher Konsens“, der die Ausgestaltung einer politischen Bildung vorsieht, die es leisten soll jede*n zu unabhängiger, reflektierter Meinungsbildung und Argumentation zu befähigen. Bei einem so polarisierenden und politisierten Zeitgeschehen sind diese urdemokratischen Kernkompetenzen unverzichtbar und wichtiger denn je. Diesem selbstauferlegten Anspruch allerdings wird politische Bildung in Brandenburg aber leider bei weitem nicht gerecht! Und er kann auch nicht allein auf die Lehrkräfte für Politische Bildung und einige weniger gut sichtbare Angebote der Lpb abgewälzt werden, weil es sich um eine gesamtgesellschaftliche Kernaufgabe handelt, die existenziell unsere demokratische Lebensweise sichert und schützt. In Zukunft muss es wieder möglich sein den Kapitalismus, das Konzept des Nationalstaates oder jahrhundertelang propagierte aber unwissenschaftliche Vorstellungen von Geschlecht zu hinterfragen, zu diskutieren und die Kontroversität bei Themen wie diesen nicht zu relativieren, denn so können wir der neurechten Bewegung, den Verschwörungstheoretiker*innen, den Feind*innen freier Gesellschaften viel eher den Boden unter den Füßen wegziehen, auch wenn es eine Kraftanstrengung ist. Der Fortbestand progressiver Gesellschaftsideale, Rechtsstaatlichkeit und Einmischungsmöglichkeiten müssen uns all das aber wert sein!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 16 Mar 2018 15:39:19 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Kohlefahrplan für den Bundeskongress</title>
                        <link>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Kohlefahrplan_fuer_den_Bundeskongress-36520</link>
                        <author>Grüne Jugend Potsdam (beschlossen am: 14.03.2018)</author>
                        <guid>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Kohlefahrplan_fuer_den_Bundeskongress-36520</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand wird beauftragt, den folgenden Antrag unter dem neuen Namen &quot;Klimaziel 2020 und 1,5 Grad Ziel einhalten, Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2025&quot; zu überarbeiten, weiterzuentwickeln und auf dem Bundeskongress einzubringen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="http://www.gj-bb.de/wp-content/uploads/2018/03/Kohleausstieg-1.pdf">http://www.gj-bb.de/wp-content/uploads/2018/03/Kohleausstieg-1.pdf</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es handelt sich um einen bundespolitischen Antragsvorschlag des Informatikers und GJ-Sympathisanten Simon Dietz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="http://www.gj-bb.de/wp-content/uploads/2018/03/Kohleausstieg-1.pdf">http://www.gj-bb.de/wp-content/uploads/2018/03/Kohleausstieg-1.pdf</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 15 Mar 2018 07:17:35 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Kinder erziehen ist uns nicht weniger als das Mindeste wert - Mindestsatz für Tageseltern jetzt!</title>
                        <link>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Kinder_erziehen_ist_uns_nicht_weniger_als_das_Mindeste_wert_-_Mindests-21271</link>
                        <author>Ricarda Budke</author>
                        <guid>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Kinder_erziehen_ist_uns_nicht_weniger_als_das_Mindeste_wert_-_Mindests-21271</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kindertagespflegepersonen (eher bekannt unter den Begriffen „Tagesmutter“ oder „Tagesvater“) nehmen in unserer Gesellschaft eine enorm wichtige Rolle ein. Sie sind eine Anlaufstelle für Eltern, denen es in Brandenburger Kitas an Qualität mangelt, die flexiblere Betreuungszeiten benötigen, als es die Kitas in der Umgebung zu bieten haben, die sich ein familiäreres Umfeld für ihr Kind wünschen oder schlichtweg keinen Kitaplatz in der Nähe finden. Aber ausgerechnet sie erhalten für ihre Arbeit teils nicht mal mehr den eigentlich gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn. Denn die Vergütung erfolgt pro Kind und Stunde von der Kommune, und das fällt je nach Region sehr unterschiedlich aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diesem Problem entgegenzuwirken fordert die GRÜNE JUGEND Brandenburg einen Mindestsatz für die Vergütung von Kindertagespflegepersonen im Land Brandenburg in Höhe von mindestens 2,70€. Die exakte Höhe des Mindestsatzes muss regelmäßig geprüft werden und je nach Reallohnniveauveränderung angepasst werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor allem aber muss die rot-rote Landesregierung Kindertagespflege bei jeglicher Kitagesetzreform immer als neben Kitas angestrebte Bildungsform mitdenken. Denn Kindertagespflege bietet nicht nur eine andere Möglichkeit guter frühkindlicher Bildung in kleinerem Umfeld, sie bietet auch flexiblere Betreuungszeiten und Chancen für wohnortnahe Betreuung, gerade in den ländlichen Räumen. Daher erkennt die GRÜNE JUGEND Brandenburg ihren wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit und zu einem modernen und flexiblen Familienleben überall in Brandenburg an.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei der Diskussion um die Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung, wird die Situation der Tagespflege in Brandenburg bisher außer Acht gelassen. Aber um der immer schwieriger werdenden Kitaplatzsuche zu entkommen und das Kind im familiären Umfeld behütet zu wissen, schauen sich immer mehr Eltern nach Alternativen zur Kita um. Dabei kann die Betreuung von wenigen Kindern zu Hause gerade in einem Flächenland eine wichtige Aufgabe erfüllen. Wenn die nächste Kita weit weg ist, verkürzt es den morgendlichen Weg der Kinder – und den Stress der Eltern – enorm, wenn es im Nachbardorf eine Tagespflegeperson gibt. Aber diese werfen nach und nach das Handtuch. In den letzten sieben Jahren hat sich die Zahl in Brandenburg von 1000 auf 800 verringert. Das liegt auch an der schlechten Bezahlung der Kommunen. Sie schwankt regional sehr, so verdient ein Tagesvater in Cottbus nur 0,61 € pro Kind und Stunde während eine Tagesmutter in Potsdam-Mittelmark immerhin 1,96€ erhält. Bei einem empfohlenen Betreuungsschlüssel von 1 zu 3 bei unter Dreijährigen kann das dann mit der Bezahlung ganz schön eng werden, auch wenn es noch weitere Leistungen gibt, beispielsweise für die Verpflegung der Kinder. Die Forderung nach 2,70€ stammt von einer Kindertagespflegeperson, die in Wuppertal für einen Mindestsatz in dieser Höhe klagte. Thüringen führte nun schon einen Satz von 2,53€ ein, und gilt damit bundesweit als Vorreiter*in. Mit einem Mindestsatz kann man eine existenzsichernde Bezahlung von Tagespflegepersonen schaffen und gleichzeitig eine alternative Form der frühkindlichen Bildung stärken, die Chancen für alle Regionen Brandenburgs bietet.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Mar 2018 22:04:07 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Labels mit Angaben zu Haltungsbedingungen auf alle Tierprodukte!</title>
                        <link>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Labels_mit_Angaben_zu_Haltungsbedingungen_auf_alle_Tierprodukte-52148</link>
                        <author>Robert Funke, Vanessa Jordan-Heinrich</author>
                        <guid>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Labels_mit_Angaben_zu_Haltungsbedingungen_auf_alle_Tierprodukte-52148</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einem Lebensmittelgeschäft vor dem Regal stehend ist es bisher nicht ohne Weiteres möglich, Tierprodukte auf Basis aussagekräftiger Kriterien der Haltungs- und Produktionsbedingungen miteinander zu vergleichen. Dabei sollten Verbraucher*innen auf einfachem Wege erfahren können, unter welchen Bedingungen Lebensmittel, die ihnen zum Kauf angeboten werden, entstanden sind. Besonders bei Tierprodukten sind die Produktionsbedingungen jedoch häufig nur schwer einzusehen, obwohl Interesse nach der Nachhaltigkeit und der Umsetzung artgerechter Haltung besteht. Konsument*innen, denen ein bewusstes Kaufverhalten wichtig ist, sollen die Chance bekommen, ihre Kaufentscheidungen auf der Basis vergleichbarer und von unabhängiger Stelle geprüfter Kriterien zu fällen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND BRANDENBURG fordert eine Verbraucher*innenpolitik der intensiven Aufklärung. Jede Verpackung eines Tierproduktes oder eines Produktes, in dem ein oder mehrere Tierprodukte enthalten sind, soll auf der Vorderseite mit drei Symbolen versehen werden, von denen das erste über die Stallfläche pro Tier, das zweite über die durchschnittliche Anzahl an Stunden täglichen Weidegangs bzw. Auslaufs mit natürlichem Boden, und das dritte über den Anteil des ökologischen Futters und den Anteil des eigens am Hof produzierten Futters informiert. Die Angaben dürfen überschritten, jedoch keinesfalls unterschritten werden. Die Symbole sollen gut leserlich und leicht verständlich sein, sich vom Rest der Verpackung optisch deutlich abheben, bei allen Produkten in gleicher Größe und an ähnlicher Stelle vorhanden sein. Diese Regelung soll es Konsument*innen auch ohne Hintergrundwissen ermöglichen, die Unterschiede der verschiedenen ökologischen Anbauverbände oder zwischen ökologischer und konventioneller Produktion einzuordnen, sowie die Vorteile jener Tierhaltung, dessen Haltungsbedingungen nicht den ökologischen Standards entsprechen, aber dennoch über den gesetzlichen Mindestanforderungen liegen, zu erkennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um regelmäßige und unangekündigte Kontrollen der Einhaltung der Angaben zu gewährleisten, soll das Personal des Veterinäramtes massiv um neue Tierärzt*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen aufgestockt werden. Kontrollen sollen unter keinen Umständen zuvor angekündigt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>So könnten die Symbole z.B. aussehen: <a href="http://www.gj-bb.de/wp-content/uploads/2018/03/InfosMilchpackung.jpg">http://www.gj-bb.de/wp-content/uploads/2018/03/InfosMilchpackung.jpg</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Mar 2018 15:06:19 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S3: Änderungsantrag an der Satzung im Paragraph 7</title>
                        <link>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Aenderungsantrag_an_der_Satzung_im_Paragraph_7-49658</link>
                        <author>Ricarda Budke</author>
                        <guid>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Aenderungsantrag_an_der_Satzung_im_Paragraph_7-49658</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>In §7 Absatz 9:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Streiche: </em><br>
Für Satzungsändernde Anträge gilt eine Frist von 1 Woche.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Füge ein:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>§7 Absatz 9:<br>
Reguläre </em>und satzungsändernde Anträge <em>müssen ...</em></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In einem kleinen Verband wie unserem, sollte es auch reichen, wenn satzungsändernde Anträge mit einer Frist von 3 Tagen vorliegen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Mar 2018 13:48:42 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S2: Änderungsantrag an der Satzung im Paragraph 15</title>
                        <link>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Aenderungsantrag_an_der_Satzung_im_Paragraph_15-54279</link>
                        <author>Ricarda Budke</author>
                        <guid>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Aenderungsantrag_an_der_Satzung_im_Paragraph_15-54279</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>In §15 Schlussbestimmungen Absatz 2:</em><br>
...<br>
(aus</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Streiche:</em> §13<br><em>Ersetze durch: §7</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>)<br>
...</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Augesnscheinlich ein Fehler aus einer vorhergehenden Satzungsänderung. Der Paragraph 13 regelt das FIT*-Statut und nicht die Ladungsfristen. Das tut §7.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Mar 2018 13:40:11 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S1: Änderungsantrag an der Erstattungsordnung der Grünen Jugend Brandenburg im Punkt III. 16)</title>
                        <link>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Aenderungsantrag_an_der_Erstattungsordnung_der_Gruenen_Jugend_Brandenbur-23407</link>
                        <author>Franka Rinn</author>
                        <guid>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Aenderungsantrag_an_der_Erstattungsordnung_der_Gruenen_Jugend_Brandenbur-23407</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>in III. Kostenarten 16.): &quot;Fahrtkosten im VBB werden in voller Höhe erstattet, falls nicht die Nutzung einer Ermäßigung wie Tageskarte, Schönes-Wochenend-Ticket, </em><span class="underline">Füge hier ein:</span>VBB-Freizeitticket (setzt allerdings eine Schul- oder Auzubildendenfahrkarte voraus!)<em> oder Brandenburg-Ticket möglich und zumutbar war. In diesem Fall werden die Fahrtkosten bis zur Höhe des billigsten zumutbaren Tarifes erstattet. Fahrtkosten werden grundsätzlich maximal bis zum BahnCard-50 Preis einer Fahrt erstattet.&quot;</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Füge außerdem dort ein:</span><br><br>
Der geschäftsführende Landesvorstand der GJBB entscheidet nach dem Eingang des Antrags darüber, ob Zeitkarten erstattet werde. Wenn nachweislich genügend erstattungsfähige Reisekosten eines Mitgliedes entstehen und somit die Zeitkarte preiswerter ist als der Kauf von Einzelfahrausweisen gewesen wäre, wird der volle Preis erstattet.<br><em>...</em></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das sogenannte Freizeitticket für 15€ im Monat ist ein Angebot des VBB für Schüler*innen und Auszubildende, die ein vergünstigtes Ticket für Ihren Schul- und/oder Arbeitsweg besitzen und sich in ihrer Freizeit außerhalb ihres Gebietes bewegen wollen, um Ausflüge zu machen oder Freund*innen zu besuchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Fahrt von Frankfurt(Oder) nach Potsdam und zurück kostet im Regeltarif bereits 20€ und die Erstattung eines Freizeittickets spart uns in diesem Fall nicht nur Geld, sondern ermöglicht es Mitgliedern sich in ihrer Freizeit im ganzen VBB-Bereich zu bewegen. Damit sinkt die Hemmschwelle weitere Veranstaltungen zu besuchen, da nicht jedes Mal Geld ausgegeben werden muss und die Mitglieder könne Ihre Freizeit unabhängig von steigen Fahrpreisen gestalten und sich brandenburgweit engagieren.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 11 Mar 2018 13:18:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>T1: Tagesordnung </title>
                        <link>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Tagesordnung_neu-28631</link>
                        <author>Landesvorstand GRÜNE JUGEND Brandenburg (beschlossen am: 04.03.2018)</author>
                        <guid>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Tagesordnung_neu-28631</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Samstag</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>11:00 TOP 1 Anreise, Begrüßung, Formalia (TO, Protokoll, Sitzungsleitung), Vorstellungsrunde</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>11:45 TOP 2 Satzungsänderungsanträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>12:10 TOP 3 Heidrun Szczepanski, Sprecherin Frauenpolitischer Rat Brandenburg</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>13:10 Mittagessen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>14:10 TOP 4 Grußwort Ursula Nonnemacher, Foto zum Equal Pay Day, generelles Foto</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>14:45 Leitanträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>15:15 TOP 6 Wahlen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>– LPR-Delegierte (FIT*-Platz)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>– LPR-Ersatz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>15:30 TOP 7 V-Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>16:20 Pause</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>16:30 TOP 8 Finanzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>16:45 TOP 9 Workshop Bedingungsloses Grundeinkommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>18:15 Essensvorbereitung, Pause</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>19:00 Abendessen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>20:00 lockere Abendgestaltung durch ein GJ Mitglied</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>danach lockeres zusammensitzen, Spieleabend, anderes Abendprogramm</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sonntag</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8:00 Weckruf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>8:30 Frühstück, gemeinsam aufräumen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>9:30 TOP 10 Referent*in n.n.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>11:00 kurze Pause</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>11:30 Fortsetzung TOP7 V-Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>13:00 Ende, gerne danach noch aufräumen</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 Mar 2018 12:38:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Menschen mit Blutspenden helfen, statt diskriminieren!</title>
                        <link>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Menschen_mit_Blutspenden_helfen_statt_diskriminieren-39549</link>
                        <author>Danilo Zoschnik</author>
                        <guid>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Menschen_mit_Blutspenden_helfen_statt_diskriminieren-39549</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Brandenburg fordert alle Blutspendedienste im Land Brandenburg, unabhängig ihrer Träger*innenschaft, auf, mit sofortiger Wirkung die Implementierung der Novelle der Blutspendekriterien durch die Bundesärztekammer vom 07.08.2017 vorzunehmen und sich dieser und weiteren sachlich begründeten Lockerungen und Maßnahmen gegen die Diskriminierung sogenannter „Risikogruppen“, zu denen bspw. Männer, die mit Männern Sex haben oder Drogennutzer*innen gehören, nicht länger zu verschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir solidarisieren uns mit LSVD, Aidshilfe und allen anderen, die rechtliche Schritte gegen diese illegale Praxis unternehmen oder sich auch privat nicht die eigene Mündigkeit hinsichtlich der Beurteilung ihres sexuellen oder sonstigen Risikoverhaltens entziehen lassen wollen und Widerstand dagegen leisten!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es reicht aber keinesfalls, zuvor lebenslänglich von der Blutspende Ausgeschlossenen, abzunötigen sich ein Jahr lang in Enthaltsamkeit zu üben, bis sie von Blutspendediensten akzeptiert werden. Deshalb fordern wir darüber hinaus selbstverständlich die schnellstmögliche völlige <strong>Aufhebung jedes pauschalen Spendenausschlusses </strong>von Homosexuellen, Trans*-Personen, Bisexuellen, Sexarbeiter*innen und allen anderen Gruppen, denen, auch mit den neuen Richtlinien, diskriminierenderweise (sexuelles) Risikoverhalten unterstellt wird. Dies entbehrte zwar schon damals, heute mit moderneren Prüf-Methoden für HIV- und Hepatitis-Infektionen aber vollends, jeder Grundlage und stellt einen nicht hinnehmbaren Eingriff in die Selbstbestimmung vieler Menschen dar. Die Kriminalisierung von Sexualität und bestimmten Formen der Lebensführung ist einer aufgeklärten Demokratie unwürdig und ein Schlag ins Gesicht der Empfänger*innen, die auf eine deutliche Steigerung der Spender*innenzahlen angewiesen sind.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Verband, der mit größter Vehemenz gegen jedwede Diskriminierung streitet, ist eine solch uniwissenschaftliche und pauschalisierende Praxis wie die Blutspende in Deutschland absolut untragbar. In sechs Ländern in der EU ist das absurde Konzept des „Risikoverhaltens“ bereits Geschichte, in weiteren sind die Spendebeschränkungen, etwa durch kürzere Wartezeiten, ebenfalls progressiver als hierzulande. Mit Methoden wie PCR gibt es heute nicht einmal für Skeptiker*innen noch stichhaltige Argumente, die Spendebeschränkungen rechtfertigen könnten, zumal es grenzüberschreitender nicht sein könnte bspw. Bisexuellen pauschal zu unterstellen, dass sie ein risikoreicheres Sexualverhalten an den Tag legen als andere.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 03 Mar 2018 10:09:03 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Jetzt aber richtig! Ehrenamtliches Engagement in der Jugendverbandsarbeit fördern</title>
                        <link>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Jetzt_aber_richtig_Ehrenamtliches_Engagement_in_der_Jugendverbandsarb-4022</link>
                        <author>Landesvorstand GRÜNE JUGEND Brandenburg (beschlossen am: 02.03.2018)</author>
                        <guid>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Jetzt_aber_richtig_Ehrenamtliches_Engagement_in_der_Jugendverbandsarb-4022</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNE JUGEND Brandenburg begrüßt junges, ehrenamtliches Engagement – ob politisch oder zivilgesellschaftlich, ob bei der BUND-Jugend oder der Sportjugend, ob bei den jungen Philatelist*innen oder im Kreisjugendring, und will genau diese unterstützen. Als selbst aus ehrenamtlich aktiven jungen Menschen bestehender Verband und aus dem Dialog mit dem Landesjugendring, der die Interessen der freien Jugendverbände vertritt, sowie aus dem mit anderen ehrenamtlich Aktiven, wissen wir, welche Schwierigkeiten sich gerade für junge Menschen, insbesondere für Schüler*innen, Auszubildende und Studierende auftun können und wie man diese beheben kann. Daher fordert die GRÜNE JUGEND Brandenburg:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Eine deutliche <strong>Erhöhung der Mittel für die Maßnahmen der Jugendverbandsarbeit!</strong> Wir wollen 1,8 Millionen Euro mehr von der Landesregierung im Landesjugendplan. Das sichert vor allem die weitere Handlungsfähigkeit der Brandenburger Jugendverbände und würde es den landesweit tätigen Verbänden erlauben ihre Arbeit mit einer angestellten Person besser zu organisieren und die Aktiven damit zu entlasten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die Schaffung verbindlicher <strong>Freistellungsregelungen</strong> für ehrenamtliches Engagement in <strong>Schule</strong> und Hochschule durch Ergänzung des AG KJHG – weil es nicht von der einzelnen Lehrperson abhängen soll, ob ehrenamtliches Engagement auch durch solche Ausnahmen stattfinden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Eine <strong>35-Stunden-Woche </strong>für Schüler*innen, in der alle schulischen Anforderungen wie Hausaufgaben schon inklusive sein sollen, als <strong>Maximum</strong> – um ehrenamtliches Engagement neben der Schule überhaupt ausüben zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Die Schaffung eines <strong>„Schulferienschutzes“</strong> für Studierende, der vorsieht, dass während dieser in Hochschulen keine verpflichtenden Leistungsnachweise oder Anwesenheiten bei Lehrveranstaltungen erbracht werden müssen – um ihnen ehrenamtliches Engagement, gerade auch z.B. als Jugendbetreuer*in bei Feriencamps zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Anrechnungsmöglichkeiten für ehrenamtliches Engagement an Hochschulen, sowohl als Praktika, in Form von Leistungspunkten und als Wartesemester. Außerdem soll die Verlängerung der Regelstudienzeit um bis zu zwei Semestern möglich sein, wenn für die entsprechende Dauer ein ehrenamtlichen Wahlamt in einem Jugendverband ausgeübt worden ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- <strong>Anerkennung</strong> ehrenamtlicher Arbeit von Jugendlichen <strong>durch Vergünstigungen</strong>. Dauerkarten für den ÖPNV sollen ermäßigt werden, der Eintritt, etwa für öffentliche Schwimmbäder oder Museen frei, wenn bspw. durch eine Juleica- oder Ehrenamts-Karte ein Nachweis erbracht werden kann.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Mitglied des Rings Politischer Jugend (RPJ) sind wir zwar selbst nicht Teil des parteiunabhängigen Landesjugendrings (LJR), teilen wohl aber viele Erfahrungen in unserer Arbeit als Verband und wissen daher aus erster Hand selbst, dass die Verbandsarbeit zeit- und belastungsintensiv sein kann. Wo die Bereitschaft für jugendliches Engagement vorhanden ist, darf es auf keinen Fall an Möglichkeiten mangeln sich mit Spaß an der Sache, seiner Zeit und seinem Herzblut einzubringen. Genau deshalb bedarf es einer massiven Aufwertung der Förderung solchen Engagements, das Jugendliche auch für Politik und Demokratie begeistern kann. Als Parteijugendorganisation sind wir mitunter noch in einer besseren Situation, als die Mitglieder des LJR, die oft weder auf ein gesichertes Budget, noch ein gewisses Unterstützer*innennetzwerk zurückgreifen können. Als Teil unseres Selbstverständnisses wollen wir natürlich, dass allen Jugendlichen, die sich auf eine solche Weise einbringen möglichst nicht noch erschwert wird, zu tun, worauf sie Lust haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>*AG KJHG = Erstes Gesetz zur Ausführung des Achten Buches Sozialgesetzbuch - Kinder- und Jugendhilfe</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 03 Mar 2018 10:05:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Frischer Wind in die Parlamente – Neuenquote auch bei Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg</title>
                        <link>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/motion/4344</link>
                        <author>Ricarda Budke, Danilo Zoschnik</author>
                        <guid>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/motion/4344</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neue Perspektiven einbringen und die bestehenden Strukturen wachrütteln: Das ist eine Aufgabe, die auch Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg in Parlamenten und der Gesellschaft gerne und gut erfüllt und seit jeher auch Leitbild unserer Arbeit als GRÜNE JUGEND Brandenburg ist. Um das weiterhin zu tun, braucht es frischen Wind in Form von neuen Gesichtern und möglichst wenige festgefahrene Strukturen durchewige Berufspolitiker*innen. Um sicherzustellen, dass Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg vielfältig, innovativ und bunt bleibt, muss vielfältiger Wechsel unsere parlamentarische Arbeit beleben. Daher fordert die GRÜNE JUGEND Brandenburg eine Neuenquote bei Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg wie andere Landesverbände sie in ähnlicher Weise schon haben. Sie soll folgende Eckpunkte beinhalten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auf zukünftigen Landeslisten, also für den Land- sowie Bundestag, soll insgesamt mindestens ein Drittel neue Menschen sein, die noch nie in ein hauptamtliches Mandat ausgeübt haben</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um die Durchmischung der Liste zu gewährleisten, muss einer der drei Plätze 1-3, der Plätze 4-6, der Plätze 7-9 und den weiterfolgenden Trios mit einem neuen Menschen besetzt werden. Das bedeutet, dass, wenn beispielsweise Platz 1 und 2 mit einem Menschen besetzt sind, der bereits im Europaparlament, Bundestag oder Landtag saß, der Platz 3 mit einem neuen Menschen besetzt werden muss. Wenn allerdings der erste Platz eines Trios mit einem neuen Menschen besetzt wird, können die beiden darauffolgenden Plätze mit nicht-neuen Menschen besetzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nicht von dieser Änderung betroffen sollen derzeitige Regelungen sein, wie etwa eine benötigte 2/3 Mehrheit zur Möglichkeit der Wiederkandidatur nach zwei Legislaturperioden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand wird beauftragt mit satzungs- und rechtskundigen Menschen einen Vorschlag zur Satzungsänderung auszuarbeiten und diesen auf der nächsten Landesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg im Namen der GRÜNEN JUGEND Brandenburg einzureichen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als GRÜNE JUGEND Brandenburg streiten wir für Vielfalt und Abwechslung, natürlich auch innerhalb der Partei. Eine Neuenquote wird Menschen Chancen geben, die neue Ideen und Perspektiven einbringen, die es ohne sie nicht gäbe. Sie sorgt zudem für eine gesunde Mischung aus alten Häs*innen und frischen Igel*innen. Es sei hier auf die berühmte Fabel verwiesen ?<br>
Die Brandenburger Bündnisgrünen werden im Frühjahr 2019 die Landesliste für die Landtagswahl im darauffolgenden Herbst aufstellen. Die Partei will auch in der dritten Legislaturperiode in Folge wieder mit grünem Ideenreichtum und innovativen Ideen auffallen. Aber nach zwei erfolgreichen Legislaturperioden im Parlament ist es wichtig, dass nicht nur altes Personal bedient wird. Helfen wir ihnen auf die Sprünge, schon vor der Wahl innovativ zu sein, neue Leute ins Parlament zu wählen und weiterhin grüne Konzepte zu verbreiten!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 01 Mar 2018 11:43:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Drahteseln Fläche und Futter geben!</title>
                        <link>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Forderungspaket_Radverkehr_-_In_Brandenburg_reichen_zwei_Raeder-16508</link>
                        <author>Landesvorstand GRÜNE JUGEND Brandenburg (beschlossen am: 26.02.2018)</author>
                        <guid>https://lmv_gj-bb_0318.antragsgruen.de/lmv_gj-bb_0318/Forderungspaket_Radverkehr_-_In_Brandenburg_reichen_zwei_Raeder-16508</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als zweitstärkster Verursacher von CO2-Emissionen ist der Verkehr eine entscheidende Stellschraube im Kampf gegen die Klimakrise. Die Treibhausgase, welche durch den Personentransport entstehen, lassen sich nur radikal reduzieren, wenn emissionsfreie Verkehrsmittel wie das Fahrrad an Zulauf gewinnen. Gute Radinfrastruktur ist somit eine zentrale Grundlage für die Reduzierung der Verkehrsemissionen. Gleichzeitig ist Radinfrastruktur der Schlüssel zu mehr Lebensqualität und Flexibilität für alle Menschen in Brandenburg, denn die Fortbewegung mit dem Fahrrad ist vergleichsweise günstig, gesundheitsfördernd, individuell und für alle Altersgruppen attraktiv.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mit allen Forderungen zur Verbesserung der Radinfrastruktur arbeiten wir auf einen grundlegenden Wandel der Radverkehrspolitik in Brandenburg hin, konkretisiert durch die folgenden Zielstellungen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Fahrrad muss in Brandenburg endlich integraler Teil des Gesamtverkehrskonzeptes werden, darf nicht länger ein Nischendasein fristen und muss als gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer wahrgenommen und akzeptiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alle Orte in Brandenburg sollen bequem mit der Kombination Zug und Fahrrad erreichbar sein. Es soll jederorts möglich sein, kein Auto zu besitzen - ohne unverhältnismäßig längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen zu müssen, sodass die Lebensqualität darunter leidet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den Anteil von ÖPNV, Fuß- und Radverkehr am Gesamtverkehr wollen wir bis 2030 auf zwei Drittel erhöhen. Zum Zeitpunkt der letzten Erhebung im Jahr 2008 lag dieser bei 47 %. Das erklärte Ziel der Landesregierung ist es, bis 2030 die 50-Prozent-Marke zu überqueren. Wir werten dies als klares Bekenntnis zur verkehrspolitischen Ambitionslosigkeit seitens Rot-Rot.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Brandenburg soll seinen Status als eine der beliebtesten bundesdeutschen Fahrradregionen, der maßgeblich zur touristischen Attraktivität beiträgt, nicht verlieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Auf dem Weg, diese Ziele zu erreichen, ist ein breites Spektrum an Maßnahmen von essentieller Bedeutung. Dies ist unser &quot;Forderungspaket Radverkehr&quot;:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dass keines der 6 Referate der Verkehrsabteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung primär zuständig für den Erhalt und Ausbau des Radwegenetzes ist, sagt vieles über den derzeitigen Stellenwert des Radverkehrs bei der Landesregierung aus. Radinfrastruktur darf nicht länger als lästiges Anhängsel des Straßenverkehrswesens betrachtet werden. Es soll daher ein Radverkehrsreferat im Infrastrukturministerium geschaffen werden, das eine institutionelle Stärkung einer fahrradfreundlichen Interessenvertretung innerhalb Brandenburgs garantieren soll. Nur so können genügend Kapazitäten geschaffen werden, um den Interessen der Radfahrer*innen mindestens genauso sehr nachgehen zu können wie denen der Autofahrer*innen. Das Referat soll eine ambitionierte fahrradpolitische Agenda des Landes koordinierend umsetzen und dabei mit einem Monitoring-Programm begleiten. Im Zeichen einer zielgerichteten Arbeit darf die Zuständigkeit für das Thema außerdem nicht weiter in drei unterschiedlichen Ministerien liegen, deren interministerielle Arbeitsgruppe bisher nicht zur Stärkung des Radverkehrs beigetragen hat. Stattdessen muss es klare Verantwortliche geben, besonders in finanziellen Angelegenheiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Radverkehrsrefarat des Infrastrukturministeriums soll sich eines umfassenden Radmobilitäts-Monitoring-Programmes des Landes annehmen und dieses perspektivisch zusammen mit dem Land Berlin koordinieren. Ein solches Monitoring wäre zentrales Sicherungsinstrument für die fahrradpolitische Agenda und könnte durch obligatorische Routine-Bestandsaufnahmen der Verschleppung von Vorhaben und möglicher Intransparenz vorbeugen. Außerdem könnte es wertvolles Kommunikationsmittel sein um zum einen verkehrspolitische Zusammenhänge zu abstrahieren, wie beispielsweise die Effekte auf die generelle Nutzung des öffentlichen Personennahverkehr und zum anderen sektorenbezogene Erfolge öffentlichkeitswirksamer transportieren zu können, als das bisher möglich ist. Die Prozesse im Zeichen der Radverkehrswende sollen transparent und die damit einhergehende unmittelbaren Veränderungen und Verbesserungen greifbar werden. Indes ließe ein solches Monitoring natürlich auch dynamische und zeitnahe Neu- und, falls notwendig, Nach-Justierungen durch eine Evaluation seiner selbst und der Verkehrspolitik Brandenburgs im Generellen zu.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die massive Investitionslücke im Radverkehrssektor muss unbedingt zeitnah geschlossen werden! Der Investitionsbedarf für die Wiederinstandsetzung und Sanierung von teilweise weit über 15 Jahre alten Radwege mit Sturzgefahr und weiteren Problemen ist unverändert hoch. Trotz eines klaren Attests des Landesrechnungshofes von 2012 drittelte Rot-Rot die ohnehin knappen Mittel, sodass der Investitionsstau sich auf nunmehr über 35 Millionen Euro summiert hat, die es dringend braucht um die existierende Infrastruktur zu retten. Wir können es uns neben der noch ungenügenden Radinfrastruktur keinesfalls leisten auch noch alte, teils sehr frequentierte, Strecken verfallen zu lassen und die Situation damit noch zu verschärfen. Sinnvolle und fortschrittliche Investitionen bedeuten in Brandenburg auch an die Radinfrastruktur zu denken!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bessere Kofinanzierung: Eine Mindestförderung aller Radverkehrsprojekte könnte den Ausbau des Radwegenetzes erheblich beschleunigen. Wir fordern: Landkreise, Städte und Gemeinden sollen die Kosten all ihrer Bauvorhaben zur Verbesserung der Radinfrastruktur maximal zu 25 % selbst tragen. Soweit dies nicht bereits durch Bundesmittel oder europäische Fonds geschieht, sollen die übrigen 75 % aus Landesmitteln finanziert werden. Hierfür benötigte Gelder können unter anderem durch eine Umschichtung aus dem Straßenbau freigesetzt werden. Insgesamt soll eine durchschnittliche Förderquote von 80 % für alle Radinfrastrukturmaßnahmen angestrebt werden, denn im besonderen Maße notwendige Projekte sollen mit deutlich mehr als der geforderten Mindestförderung bezuschusst werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Radverkehr darf auf keinen Fall nur für kurze Wege in Betracht gezogen werden. Gute Radinfrastruktur muss es ermöglichen, Strecken bis zu 10 Kilometer und darüber hinaus bequem mit dem Rad zurückzulegen – auch im Alltag. Von besonderer Bedeutung sind überregionale Radwege, welche naheliegende Dörfer und Städte verbinden und den Radfahrer*innen eine schnelle und hindernisfreie Fahrt garantieren. Radschnellwege zwischen allen benachbarten Städten sollten ein zentrales Anliegen des Landes Brandenburg sein! Der Ausbau solcher Wege ist essenziell, um den Radverkehr gegenüber dem Autoverkehr konkurrenzfähig zu machen und soll schnellstmöglich im größtmöglichen Ausmaß erfolgen. Es soll eine Plattform für verbesserten Dialog zwischen benachbarten Kommunen und Landkreisen geschaffen werden, um die Planung solcher Wege zu erleichtern. Außerdem soll das Landesinfrastrukturministerium gezielt auf Kommunen und Landkreise zugehen, wenn entsprechende Potentiale bestehen. So sollen bis 2025 zwischen allen Städten mit mehr als 12.000 Einwohner*innen, die (Luftlinie) weniger als 15 km voneinander entfernt liegen, breitspurige Radschnellwege existieren. Des Weiteren soll jeder Ort mit mehr als 500 Einwohner*innen nicht nur durch eine Straße, sondern zusätzlich durch einen baulich getrennten Radweg angebunden sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die vom Land Berlin geplanten Radschnellwege aus dem Berliner Stadtzentrum bis zum Stadtrand sollen vom Land Brandenburg bis in das äußere Berliner Umland verlängert werden. So kann das hohe Verkehrsaufkommen zwischen dem Berliner Umland und der Stadt Berlin zum Teil auf Radwege verlagert werden. Zudem würde die Anbindung zwischen den Orten des Vorortgürtels verbessert. Hierfür ist es jedoch ebenso wichtig, zusätzlich zum radialen Radwegenetz einen Radschnellweg zu schaffen, der als Außenring die Berliner Vororte miteinander verbindet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Land Brandenburg soll auf Basis der Arbeit seines Radverkehrreferates Leitlinien für sichere und moderne Radinfrastruktur festlegen, an denen sich Gemeinden und Landkreise orientieren sollen. Das Infrastrukturministerium soll anhand dieser Leitlinien weitere Prämien für besonders fortschrittliche Stadtplanung vergeben und damit nachhaltige und inklusive Konzepte würdigen. Zu den Leitlinien sollen gehören:</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Klare bauliche Trennung von Radwegen und Straßen, statt aufgemalter Seitenstreifen und Co</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Fahrradstraßen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Priorität für Radwege: Ist der Platz neben einer Straße begrenzt, sollen Radwege Vorrang vor Parkplätzen haben.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Grüne Welle für Radfahrer*innen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Sichere Kreuzungen nach dem Modell des Stadtplaners Nick Falbo mit vorgelagerten Haltelinien und schützenden Verkehrsinseln vor allen Ecken</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Flächendeckende Luftpump-, Lade-, Leih- und Abstellinfrastruktur</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>Sichere Lösungen für Kreisverkehre</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>Asphaltierte Fahrradstreifen auf Kopfsteinpflasterstraßen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Luftpump-, Lade-, Leih- und Abstellinfrastruktur in der Nähe von Bahnhöfen, Schulen, Arbeitsplätzen und anderen oft von Fahrradfahrer*innen angefahrenen Orten muss ausgebaut, sowie ein besserer Schutz vor Diebstahl an solchen Orten gewährleistet und so niedrigeschwelligere Fahrradnutzung ermöglicht werden. Eine Studie des BMVI von 2015 ergab, dass für 52% der Befragten sichere Fahrradabstellplätze und für 23% weitergehende Reparaturmöglichkeit Anreize zum Fahrrad fahren wären. Es besteht also Potenzial, das genutzt werden muss. Besonders an Schulen und Bahnhöfen stehen Fahrräder unsicher und erfordern Investition für Fahrradabstellanlagen, die schonender für das Fahrrad sind, mehr Sicherheit vor Diebstahl gewährleisten und das Prüfsiegel „ADFC-empfohlene Qualität&quot; besitzen. Sie sollen die simplen Vorderradhalter ersetzen. Zu diesen besseren Alternativen gehören Anlehnbügel, Fahrradboxen, Fahrradparkhäuser oder zweietagige Abstellsysteme wie am Bahnhof Charlottenhof in Potsdam. Wichtige Stellschrauben für ein vermehrtes Nutzen von Fahrradleihsystemen sind die Erhöhung der Ausleihstationendichte, gerade an zentralen Umstiegsorten, hochwertige und ansprechend gestaltete Leihräder, leicht verfügbar Informationen, einfache Ausleihprozesse, ein gut erreichbarer Kundendienst, funktionelle Smartphone-Applikationen, sowie kostenlose Nutzungsmöglichkeiten für Studierende, Auszubildende, Schüler*innen und Sozialhilfeempfänger*innen, wie sie durch Nextbike-Kooperationen mit (Fach)Hochschulen teils schon existieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Touristisch gesehen ist Brandenburg schon lange ein Fahrradland - das ist gut, aber muss auch so bleiben! So wird der Marktanteil des Radtourismusses in Brandenburg am gesamten Tourismus als hoch eingeschätzt. Ca. 26% der Urlauber*innen hierzulande nutzen während ihres Aufenthalts das Rad - oder sind sogar gleich gänzlich damit unterwegs. Jedoch ist der Radtourismus als eigenständiger Themenkomplex anzusehen und nicht in einen Topf zu werfen mit dem Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel. Denn im Alltag geht es mehr um Schnelligkeit und Praktikabilität, als um die Schönheit. Nichtsdestotrotz sehen wir Bündnisgrüne es nicht nur als wirtschaftlich sinnvoll, sondern vor allem auch als ökologisch notwendig an, dass Fahrradurlaub attraktiv bleibt - und noch attraktiver wird! Als zwei der drängendsten Stellschrauben sehen wir zum einen eine erneute Evaluation mit Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung des Radtourismusses in Brandenburg, da die letzten dafür relevanten statistischen Daten von 2008 stammen. Zum anderen braucht es eine Offensive, um die schon existenten und die, durch die vorhergehenden Forderungen entstehenden, Radwege gründlich auf touristische Tauglichkeit zu prüfen und dadurch auch neue Tourismus-Routen zu erschließen. So kann Alltag mit Urlaub verbunden werden - und die Radwege erreichen maximale Effektivität und Nutzung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Fahrradmitnahme in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, die dafür ausgelegt sind, soll möglichst schnell entgeltfrei ermöglicht werden. Mit sofortiger Wirkung sollen diejenigen davon profitieren, die bereits Bezuschussungen für VBB-Gesamtnetz-Tickets beziehen, wie etwa Studierende oder aber Menschen, die bereits Inhaber*innen einer VBB-Zeitkarte sind. Um den Kontrolleur*innen und den Fahrgästen gleichermaßen nicht unnötig das Leben zu erschweren, soll zudem schnell das Konzept einer Fahrradmitnahmeberechtigungsübersicht für Universitäten und dergleichen beim VBB wiederbelebt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) soll ein Routenplaner entwickelt werden, der die besten Verbindungen für die Kombination &quot;Zug &amp; Fahrrad&quot; bzw. &quot;ÖPNV &amp; Fahrrad&quot; findet. Möglich wäre es beispielsweise, dies als zusätzliche Option im Routenplaner des VBB zu integrieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um alle Ziele zur Verbesserung der Radinfrastruktur verbindlich zu machen, der Priorisierung von Radverkehr eine rechtliche Grundlage zu geben und ein stabiles Fundament für das Radmobilitäts-Monitoring zu schaffen, soll die nächste Landesregierung ein Gesetz zur Förderung des Radverkehrs in Brandenburg auf den Weg bringen, in welchem nach dem Vorbild des Berliner Radgesetzes Maßnahmen verpflichtend festgeschrieben werden. Unter anderem sollen feste Werte für zusätzlich benötigte Abstellmöglichkeiten sowie Radschnellwegkilometer mit zeitlicher Begrenzung für die Umsetzung enthalten sein. Auch die innerhalb eines Zeitraums auf die Tauglichkeit als Fahrradstraße zu prüfende Anzahl an Straßen soll gesetzlich verankert werden. Das Gesetz soll alle regionalen Unterschiede berücksichtigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um in Brandenburg und bundesweit sichere Fortbewegung mit dem Fahrrad gewährleisten zu können, soll die Brandenburgische Landesregierung die vom Berliner Senat geplante Bundesratsinitiative unterstützen, welche die bundespolitischen Rahmenbedingung für Verkehrssicherheit auf den neuesten Stand bringen soll. Moderne Abbiegeassistenten in allen LKWs und angemessene Strafen für Raser*innen sind essenzieller Bestandteil unserer verkehrspolitischen Ziele. Außerdem soll sich die Landesregierung im Bundesrat zukünftig gezielt für weitere bundesweite fahrradpolitische Initiativen einsetzen und werben.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die ambitionslose Verkehrspolitik der rot-roten Landesregierung, welche dem Fahrrad als nachhaltigstes aller Verkehrsmittel keinerlei Bedeutung verleiht, ist weder umwelt- noch menschenfreundlich. Mit unseren 13 Forderungen arbeiten wir auf einen flotten Wandel der Radverkehrspolitik in Brandenburg hin, u.a. um noch vor 2030 den Anteil des Umweltverbunds (Fuß, Rad, ÖPNV) am Gesamtverkehr auf zwei Drittel zu erhöhen!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Feb 2018 20:59:00 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>